Start der legendären Wurst-Bude Asmus in Meppen
Der Emslandplan sorgte auch für die Begründung des legendären Imbisses von Georg Asmus in Meppen. Bei der Emsland-Ausstellung 1951 hatte der der Fleischermeister Georg Asmus mit seinen mobilen Bratwurstpavillons einen sensationellen Erfolg erzielt. Diese Wurstbunden erfreuten sich auf der „Emsland-Ausstellung“ allergrößter Beliebtheit bei den Messegästen. Sie bildeten den Startschuss für den Aufbau der Asmus-Imbissstuben, deren bekannteste er später an der Ecke Herzog-Arenberg-Straße/Schützenstraße errichtete. Der 1883 in Wiesbaden geborene Georg Asmus war im Jahre 1928 nach Meppen gekommen und hatte zunächst in der Marienstraße einen Fleischereibetrieb mit Ladengeschäft eröffnet. Die Idee, seine Produkte auch über mobile Wurst-Pavillons zu vertreiben, kam ihm im Mai 1951 im Zusammenhang mit der „Emsland-Ausstellung“. Fotos der Veranstaltung zeigen den dicht umlagerten „Wurstpavillon“ von Georg Asmus – ein großer Teil der über 30 000 Ausstellungsbesuchenden wird sich hier damals mit dessen Bratwurst-Spezialitäten gestärkt haben. Der nächste Schritt war die Etablierung eines ständigen Imbissangebots, welchen er wohl im selben Jahr noch unternommen hat. Asmus reagierte mit seinem damals noch keineswegs weit verbreiteten Angebot „schneller warmer Speisen“ auch auf die rasante wirtschaftliche Entwicklung in der beginnenden „Wirtschaftswunderzeit“.
Mehr über die Öffentlichkeitsarbeit der Emsland GmbH erfahrt Ihr im Stadtmuseum Meppen bei der Sonderausstellung „Propaganda und Aufklärung. Die Arbeit der Emsland GmbH im Spiegel ihrer Öffentlichkeitsarbeit“
Text: Burghardt Sonnenburg; Fotos: Stadtmuseum Meppen
