Naturschutz
Die Maßnahmen des Emslandplans, die in die Natur eingriffen, wurde von Naturschützern begleitet. Dies war im Emsland für den Regierungsbezirk Osnabrück der Beauftragte für Naturschutz und Landschaftspflege in Osnabrück, Carl Altehage. Für den Landkreis Aschendorf-Hümmling übte Elisabeth Schlicht über viele Jahre das Amt aus. Beide setzten sich energisch dafür ein, bestimmte wertvolle Gebiete zu erhalten, auch damit das Landschaftsbild nicht unnötig verändert wird. Die Fotos hier zeigen das Kleine und Große Tate Meer im damaligen Landkreis Aschendorf-Hümmling. Heute ist es ein Naturschutzgebiet, jedoch waren hier 1955 im Rahmen des Emslandplans umfangreiche Entwässerungsmaßnahmen durchgeführt worden, wodurch nach Ansicht Altehages beide Meere das „Aussehen einer öden Schlammfläche“ erhalten hätten. Er setzte sich dafür ein, dass das Gebiet unter Naturschutz gestellt werde, u. a. führte er das Vorkommen des Englischen Sonnentaues und der Schlamm-Segge an. Letztlich wurde 1958 das Tate Meer unter Naturschutz gestellt, indem die Gemeinde Gehlenberg die Grundstücke dafür freigab. Siehe dazu: https://www.nlwkn.niedersachsen.de/naturschutzgebiete/naturschutzgebiet-groes-tate-meer-41188.html
