Flurbereinigungen

Flurbereinigungen

Flurbereinigungen waren eine der entscheidenden Maßnahmen, um das Emsland landwirtschaftlich voranzubringen. Das Niedersächsische Kulturamt in Meppen hat dafür in etlichen Dörfern solche Verfahren durchgeführt. Aus vielen kleineren Flurstücken wurden effizientere größere Einheiten geschaffen. Zudem wurde der Boden bearbeitet, sodass er ertragreicher wurde, indem bspw. Wasser besser abgeführt wurde. Auch der Wegebau zu den einzelnen Ackerflächen sollte eine wichtige Rolle spielen. Darüber hinaus wurden Höfe ausgesiedelt und damit für die Verarbeitung der höheren Erträge aufgestellt. Die hier angeführten Karten zeigen die Flurbereinigung während des Emslandplans in Sustrum auf einer Broschüre des Kulturamtes von 1968. 26 km Gewässer und Binnengräben ausgebaut, eine Fläche von 55 ha drainiert; die Landesstraße 48 sowie die Kreisstraße 49 verbreitert und begradigt; der Boden tiefgepflügt und in „vollwertige Nutzflächen“ umgewandelt; 6 km Windschutzhecken angelegt, 1 Vogelschutzgehölz sowie 2 km Baumreihen gepflanzt. Das Verhältnis von Acker und Grünland von 1 zu 2 in 2 zu 1 gewandelt; 14 Betriebe wurden ausgesiedelt; Verbesserung der weiterhin bestehenden Höfe. Auf den Althofstellen wurden zum Teil neue Unternehmen angesiedelt.