Emsland-Ausstellung „Emsland – Grenzland – Zukunftsland“

Emsland-Ausstellung „Emsland – Grenzland – Zukunftsland“

Ein erneuter Blick auf die Emsland-Ausstellung, die vom 19. bis zum 27. Mai 1951 in Meppen unter dem Motto „Emsland – Grenzland – Zukunftsland“ stattfand und bei der die Emsland GmbH ihre Arbeit und Ziele und die von ihr verfolgten Erschließungsmaßnahmen präsentierte. Für den „Wirtschaftsteil“, für den ein großes Ausstellungszelt sowie Flächen unter freiem Himmel an der Bleiche zur Verfügung standen, wurden regionale Wirtschaftsunternehmen, Gewerbe-, Industrie- aber auch Handwerksbetriebe angesprochen. Ihnen wurden Standflächen zur Verfügung gestellt, die diese nach eigenem Ermessen gestalten und dekorieren konnten. Es gehörte zum Konzept der Veranstalter, großzügige Öffnungszeiten zu gewährleisten: die Ausstellung sollte täglich von 9 bis 19 Uhr geöffnet haben – somit wurde auch Berufstätigen ein Messebesuch ermöglicht. „Volkstümliche Eintrittspreise“ und Bahnermäßigungen machten die Messe für weniger Betuchte erschwinglich. Bereits Tage vor der Eröffnung verwiesen Fahnen und über die Straßenzüge gespannte Schriftbanner in der Stadt auf die Veranstaltung. Über der Bleiche wurden Fesselballons mit Werbung aufgezogen. Trotz schlechten Wetters besuchten in den neun Veranstaltungstagen über 33.000 Menschen – die meisten aus dem Emsland, Nordrhein-Westfalen und aus den benachbarten Niederlanden – die „Emsland-Ausstellung“ und machten die Veranstaltung zu einem sensationellen Erfolg.
Mehr über die Öffentlichkeitsarbeit der Emsland GmbH erfahrt Ihr im Stadtmuseum Meppen bei der Sonderausstellung „Propaganda und Aufklärung. Die Arbeit der Emsland GmbH im Spiegel ihrer Öffentlichkeitsarbeit“
https://www.stadtmuseum-meppen.de/portal/meldungen/propaganda-und-aufklaerung-die-arbeit-der-emsland-gmbh-im-spiegel-ihrer-oeffentlichkeitsarbeit-900004896-24701.html?rubrik=900000024
Text: Burghardt Sonnenburg; Fotos: Stadtmuseum Meppen